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Wer bin ich
Oktober 24, 2022

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Wenn du bereits einen (neuen?) Sinn in deinem Leben gefunden hast, wirst du meine Gedanken vielleicht als "leicht spitzfindig" empfinden.
Wenn nicht, viel Spass mit diesem Beitrag: Sinn finden oder Sinn geben?

Die Frage nach dem Sinn des Lebens begleitet viele von uns bereits ein ganzes Leben:

  • Kennst du noch die Menschen, die dir früher erklärt haben, was der einzige Sinn für dein Leben sein muss?
  • Kennst du heute ebenfalls Menschen, die überall (und gerne) erzählen, wie und wo sie den Sinn ihres Lebens "gefunden" haben - und vielleicht empfindest du das immer irgendwie als unangenehm, oder wirst sogar getriggert, weil du diese Erfahrung eben nicht gemacht hast?
  • Kennst du die spirituellen Kreise, die dir den Weg zu einem sinnerfülltem Leben zeigen wollen?
  • Kennst du die vielen Coaches, die dich ermutigen wollen, deinen individuellen Sinn im Leben zu finden und darauf dann dein Leben aufzubauen? (Am besten nach ihrem Programm?)

Weißt du was? Ich glaub das alles nicht!

Ich glaub, dass die nur nachplappern, was andere von anderen nachplappern - weil sie den Gedanken schön finden, einen Sinn "finden" zu können.

Und wir finden es auch schön.


Wenn Sinn aber gefunden werden muss, schließt das die Möglichkeit ein, dass ich ihn womöglich auch nicht finde. Aber das ist ganz und gar nicht meine Vorstellung von einem sinnvollem Leben!

 

Allerdings bin ich tief davon überzeugt, dass wir Schöpfer-Wesen sind. Wir kreieren am laufenden Band unser Leben und unserer Wahrnehmung. Und wir können auch einen Sinn erschaffen. Wir können dem, was wir tun, eine Bedeutung geben. Und wir können Liebe hinzufügen.

 

Ich habe in meinem Leben gelernt, dass ich Leben vergeude, wenn ich nach einem Sinn suche und dass ich Leben gewinne, wenn ich Sinn gebe.

 

Ich bin schon lange nicht mehr auf der Suche nach dem Sinn, aber ich finde immer wieder Personen, Momente oder auch Themen in meinem Leben, denen ich Bedeutung gebe. Und dann entsteht etwas Besonderes - macht das "Sinn" für dich?


UPDATE nach einem Leserbrief (Abdruck mit Erlaubnis):

anonym

"[...] Ich suche nach etwas, was meinem Leben wieder einen Sinn geben kann. Früher war es Gott. Jetzt stelle ich aber gerade alles in Frage - ich kann doch jetzt nicht irgendetwas einfach einen Sinn geben. Das ist doch nicht das gleiche wie ein Lebenssinn, oder?"

Wenn wir anfangen, die Frage nach dem Lebenssinn zu googeln, sollten wir viel Zeit mitbringen und vielleicht eine Tasse Tee griffbereit haben, denn es wird verwirrend. Vielen scheint die Thematik an sich auch Freude zu bereiten, weil sie Wege gefunden haben, wie man Lebenssinn "finden" kann. Wirklich eine Antwort für sich zu finden, erscheint jedoch uferlos, weil jeder Versuch in einer neuen Fragestellung endet. Und leider ist es so, dass die Frage für manche auch viel Leid beinhaltet - weil sie suchen und nicht finden. Wenn wir den Eindruck haben, alles ist sinnlos, kann uns das in Depression stürzen.

Ich finde jedoch die Frage viel interessanter, wann wir nach dem Lebenssinn fragen - und wann nicht!

  • Wenn wir z.B. einen verliebten Teenager fragen würden, ob er Probleme mit dem Lebenssinn hat, würde er das verneinen.
  • Fragen wir ihn, ob der/die "Auserwählte" sein Lebenssinn ist, würde er das aber auch verneinen (und uns leicht irritiert anschauen)

Auf den Punkt gebracht: Wenn wir glücklich werden, scheinen sich die Fragestellungen in unserem Leben zu ändern...

Mach aus deinem Leben ein Meisterwerk,

P.S.: Wenn du mir schon länger "folgst", wird dir die längere Pause der Coachingbriefe aufgefallen sein. Ja, es ist alles in Ordnung. Der Hauptgrund war ein längerer Aufenthalt in Frankreich und Spanien (vielleicht erinnerst du dich, dass ich mal über die Fahrt nach Entrago berichtete), bei dem wir uns "erlaubten", unsere ursprüngliche Jahres-Planung einfach zu ändern.

Einer der ganz großen Gewinne waren wieder einmal die tollen Menschen, die wir kennengelernt haben:

  • da war der Sachse, der einen Monat von Südfrankreich aus arbeitet und einen Monat "daheim" ist,
  • da waren die Australier, die sich ein ganzes Jahr frei genommen haben (was sie in etwa alle 5 Jahre machen),
  • da war der Engländer, der seinen Beruf als Lehrer lange Zeit in Frankreich ausübte und jetzt mit mitte 60 noch sportliche Leistungen erbringt, von denen viele 30-jährige nur träumen können
  • da war der Holländer, der von seinem Camper an der spanischen Atlantikküste aus arbeitet - bevor er dann nach Portugal weiterfahren wollte,
  • und da waren die "netten Letten" - ein Pärchen, die mit Anfang 30 daheim alles verkauft haben und jetzt in einem tollen Camper leben und reisen. Beide arbeiten übrigens 40 Stunden festangestellt in ihrem alten Job: Sie im Marketing, er im Verkauf.

Ich denke, keiner von denen hat darüber nachgedacht, dass sie ihrem Leben auf ihre ganz individuelle Weise einen Sinn gegeben haben - sie haben es einfach getan.

P.P.S.: Ich werde in einem anderen Coachingbrief noch einmal über diese Menschen berichten, wenn es darum geht, warum Veränderungen bei manchen Menschen gelingen und bei anderen nicht. Die, die wir hier kennengelernt haben, waren nicht "besonders konsequent" in ihrem Leben oder eben "besonders stark", hatten nicht den "richtigen Job" oder den "goldenen Löffel" für ihr Unterfangen. Und noch viel weniger waren sie "blauäugig". Wenn ich es auf den Punkt bringen müßte, wäre es "die Art und Weise, wie sie denken"

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