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Über mich

Vita, meine Motivation, mein Hintergrund, Kontakt


"Rede dir nicht länger ein, dass es für deine speziellen Ängste keinen Ausweg gibt!"

Ich bin Jürgen Kohlhase (ehemaliger Pastor).

Heute helfe ich Menschen, die aufgrund einer religiösen Prägung unter Ängsten und Problemen leiden, die sie alleine nicht los werden: Ängste vor einer "Strafe Gottes", einer "Hölle", einer "ewigen Verdammnis" nach dem Tod - und einer sehr großen Verunsicherung.

Jürgen Kohlhase

Warum kann ich zu dem Thema etwas sagen:

Weil ich das (als ehemaliger Pastor) alles selbst durchlebt habe, nachdem ich meinen Glauben aus meiner Kindheit zuerst in Frage stellte und mich dann gegen diesen Glauben entschieden habe.

So war das bei mir: 

Ich bin quasi mit der Muttermilch in den christlichen Glauben hineingewachsen und wollte als Kind bereits Missionar werden.

  • Meine ganze Familie, mein soziales Umfeld und meine Freunde teilten diesen Glauben und waren richtig engagiert.
  • Gott und Jesus waren für mich selbstverständlich, nachvollziehbar und sogar logisch - es gab keinen Grund, diesen Glauben in Frage zu stellen. Und genau so selbstverständlich war es für mich, dass es meine Aufgabe ist, anderen von diesem Glauben zu erzählen - damit sie nicht in eine Hölle kommen.
  • Mit 13 begann ich ebenfalls, Verantwortung in einer Kindergruppe zu übernehmen und nahm meinen Glauben - und meinen "Auftrag" - sehr ernst.
  • Ich absolvierte schließlich ein theologisches Studium an einer sorgfältig ausgewählten, privaten, evangelischen Hochschule (mit „solider“ pietistischen Prägung) und
  • arbeitete danach mehrere Jahre hauptberuflich als Jugendreferent und Pastor in Kinder-, Jugend- und Gemeindegruppen.

Mit ca. 30 kamen Fragen. Viele Fragen! Sie waren mir noch nicht einmal fremd. Es war, als wenn sie schon sehr lange darauf gewartet hätten, nicht mehr mit einer vorgefertigten Antwort abgespeist zu werden. Und jetzt wurde es Zeit für mich, mich diesen Fragen zu stellen. 

Meine ersten Änderungen bezogen sich auf meine Lebensumstände – und später begann ich auch, meine Überzeugungen, meine Gedanken und Gefühle zu ändern und völlig neu zu gestalten. Ich wollte nicht mehr an einen Gott glauben, der Menschen in eine ewige Feuer-Hölle schickt, nur weil sie ihn falsch verstanden haben. In dem Video weiter unten (mein Interview mit Natalie Barth) erzähle ich ausführlicher über diese Zeit und das, was mich beschäftigte.

Und dann kamen die Fragen und Ängste in meinem Kopf:

  • Was ist, wenn mein Verstand mir etwas falsches sagt? Genau darauf weist die Bibel ja schon hin! 
  • Welchen unsagbar großen Fehler kann ich hier gerade machen?
  • Einen Fehler, den ich nie korrigieren kann – nicht in alle Ewigkeit!
  • Irgendwann ist die Hölle vielleicht meine Realität – aber dann ist es zu spät!"
  • "Und das, obwohl ich alles gewusst habe!"

Es hat schließlich weit über 10 Jahre gedauert, bis ich einen Weg für mich gefunden habe - weil ich keine Struktur hatte und sehr oft an der falschen Stelle gesucht hatte!

Es war definitiv ein erster Augenöffner, als ich begann, mich mit unserem Gehirn zu beschäftigen:

  • warum wir denken, wie wir denken,
  • wie Ängste entstehen,
  • welche Aufgaben unsere innere Stimme hat,
  • was ein "Religiöses Trauma" ist,
  • wie unser Gehirn mit dem umgeht, was ihm unsere Sinne melden - und wie fehlerhaft es dabei zugeht!

Ich lernte viel von meinen Mentoren und tauschte mich mit Psychotherapeuten aus. Ich lernte viel über Methoden, aus Ängsten wieder herauszukommen - und stellte leider auch fest, das nicht alles davon für religiöse Ängste anwendbar ist.

Das Beste daraus findet sich ebenfalls in meinen Kursen wieder.

Das ist meine Motivation:

Wie oft höre ich, dass man es doch bitte jedem selber überlassen soll,
was er glauben will!

Dabei wird oft übersehen, dass es nicht immer darum geht, was man glauben WILL, sondern was man aufgrund frühkindlicher Prägung nun sein ganzes Leben lang glauben MUSS - und sei es nur in Bruchstücken! Weil es eben sehr komplex im Gehirn verankert ist und die Gedanken nun mal den Weg nehmen, den sie gewohnt sind.

Und wie unbedarft wird unseren Kindern ein Glaube vermittelt, der selber vielleicht positiv erlebt wird, aber bei Kindern ein Leben lang Ängste hervorrufen kann, wenn sie z.B. die Aussagen der Bibel (Neues Testament!) lesen, die sich mit der Hölle auseinandersetzen und sich diese Gedanken in ihren Köpfen festsetzen...

Mir geht es in erster Linie NICHT 
um eine Auseinandersetzung
mit Religion!

Für dieses Thema gibt es sehr gute Seiten und Organisationen, die sich ausführlich und engagiert damit beschäftigen.

Und es gibt erfreulicherweise auch viel Literatur von Menschen, die die Widersprüche zwischen dem (christlichen) Glauben und der Vernunft entdecken, sich von diesem abwenden und davon auch berichten. Es tut gut, zu erfahren, warum andere Menschen diese Entscheidung getroffen haben, was Sie dabei erlebt haben und wie es ihnen heute geht. Leider habe ich oft nichts darüber erfahren, wie sie mit Ihren "alten Gedankenfolgen" umgegangen sind.

Mir geht es
um das
"WIE"!

Was ich lange gesucht habe: WIE stoppe ich mein Gedanken-Karussell? WIE werde ich meine Angst los? WIE wird mein Kopf frei für etwas neues?

Mein komplettes „erstes Leben“ war geprägt von christlichen Gedankenfolgen, die völlig automatisiert abgelaufen sind. Diese Gedanken waren nicht einfach weg, als ich meine Entscheidung dagegen getroffen hatte.

Ich freue mich für jeden, der nach einer Entscheidung für ein „zweites Leben“ diese Gedanken im Griff hat - bei mir war das über einen sehr langen Zeitraum nicht der Fall.

Wenn du mehr über mich und meine Motivation erfahren möchtest:

Schau dir gerne mein Interview bei Natalie Barth an. Hier erzähle ich von meiner Geschichte, von meinem Bruch mit meinem alten Glauben und meinen Ängsten danach.

Ich erzähle, wie ich einen Weg heraus gefunden habe und wie ich heute anderen Menschen dabei helfe, die etwas ähnliches erlebt haben.

Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Zuschauen:

Kontaktmöglichkeiten

"Ich würde so gerne mal mit jemandem sprechen, der die Ängste und die Unsicherheit selber erlebt hat und mich versteht..."

Wenn deine Geschichte zu meiner Geschichte (oben) ein wenig passt - melde dich gerne bei mir:

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DISCLAIMER / HINWEIS

Ich bin weder Psychologe, Therapeut, noch Heilpraktiker!

Ich kann keine Krankheitsbilder erkennen, Diagnosen erstellen oder Aussagen zu Medikamenten geben. Auf meinen Seiten, in meinem Newsletter und in meinen Kursen teile ich lediglich mein Wissen und meine Erfahrung. Diese Informationen, sowie die Berichte von Personen, denen die Zusammenarbeit mit mir geholfen haben oder die auf anderem Weg Lebenshilfe erhalten haben, sind keine Heilversprechen, sondern sollen motivieren, eigene, selbstverantwortliche Schritte zu unternehmen. Ob schwere psychische Probleme vorliegen, werde ich nicht beurteilen können. Ich empfehle dir in diesem Fall, einen Therapeuten aufzusuchen. Gerne bin ich dir bei der Vermittlung behilflich!
Wenn diese Regelung für dich in Ordnung ist, freue ich mich sehr auf dich!

Kann das auch ein Vorteil für dich sein?

Definitiv "JA": 

  • Falls es dir peinlich ist, mit jemandem über deine Vergangenheit zu sprechen: Natürlich sprechen wir auch über religiöse Prägungen und sehen, wo du dich wiederfinden kannst - aber dann schauen wir in eine Zukunft, die du gestalten kannst.
  • Da ich lediglich ein Impulsgeber bin und dir eine sinnvolle Struktur für deine Veränderung biete, ist dein Erfolgsgefühl, alles selber für dich erarbeitet zu haben, um ein vielfaches höher als nur die Befreiung von einem Problem! 
  • In dem Coaching geht es im Wesentlichen darum, zu verstehen, was bei uns im Körper und speziell im Kopf bei Angst und bei Trauma passiert (ist). Es geht darum, Ressourcen zu entdecken, wie ich mit meiner Vergangenheit umgehen kann - und wie ich meine Zukunft nun gestalten will.

"Coaching" versus "Therapie"

Eine Therapie ist definiert als "Feststellung, Heilung oder Linderung von Krankheiten oder Leiden". Dabei erfolgt z.B. auch eine Anamnese, bei der eine mögliche schwere psychische Vorerkrankung festgestellt werden könnte.
Es ist wichtig zu verstehen, dass mein Kurs diesen Umfang nicht bietet.

Coaching dagegen ist eine Möglichkeit, zum einen die Selbst-management-fähigkeiten, zum anderen aber auch die Selbst-motivations-fähigkeiten eines Teilnehmers zu aktivieren und zu nutzen. Bei diesem Weg will ich dich gerne begleiten.

Was kannst du also erwarten?

Alle Prozesse oder Methoden - ob erlernt oder selber entworfen - spiegeln mein eigenes Leben wieder und habe ich in schlimmen Zeiten selber "ausprobiert".

In meinem Coaching geht es um eine Art Geländer, an dem du dich in deinem Veränderungsprozess eine zeitlang orientieren kannst.

Es geht um ein mentales Training, das hilft, wieder positiv und zuversichtlich in die Zukunft zu schauen und z.B. eine Angstsituation erst gar nicht entstehen zu lassen. Du kannst es als Vermittlung und Training einer neuen, positiven Art des Denkens verstehen, auf dem dein neues Leben aufbauen kann.

Dazu möchte ich dir gerne Mut machen!
Wenn du weitere Infos benötigst oder gerne mit mir sprechen willst, kannst du hier Kontakt zu mir aufnehmen. 

Mach aus deinem Leben ein Meisterwerk!

Eine Sache ist mir noch wichtig:

Für manches, was ich in meiner "aktiven" Zeit verkündet habe,

möchte ich mich aus tiefstem Herzen entschuldigen!

Ich war in der Zeit von 1988 - 1991 als Jugendreferent/Pastor in ca. 20 Kinder- und Jugendgruppen aktiv. Diese Gruppen waren überwiegend im "Deutschen EC-Verband" organisiert. Zunächst im Raum Nürnberg, später im Raum nördlich von Heidelberg. Als besonders "intensive Zeit" rechne ich die Freizeiten in Oberschlauersbach ("O-Schau") dazu, wo Jungs im Alter von 8-13 Jahren eine volle Woche neben tollen Spielen eben auch meinen Geschichten lauschten: Abenteuergeschichten mit christlichen Inhalten ebenso wie Geschichten direkt aus der Bibel.

Mir war es immer wichtig, den positiven und liebevollen Aspekt zu betonen, wenn ich Kindern sagte, dass "Gott unsere Gedanken sieht" und das "Jesus für unsere Sünden gestorben ist". Heute weiß ich aber aus schmerzlicher eigener Erfahrung, was diese Gedanken sofort, später oder auch erst viel später anrichten können - und wie verdammt schwer es ist, diese Gedanken wieder aus seinen Kopf raus zu bekommen!

Ich habe für mich einen Ausweg gefunden, den ich auf diesen Seiten beschreibe. Den ich mittlerweile als Hilfe in meinem Kurs anbiete. Er wurde mir mittlerweile von vielen anderen bestätigt, und ich möchte besonders gerne den Menschen, bei denen sich durch mich Ängste entwickelt haben, genau diese Hilfe anbieten.

Wenn du dazugehörst: Bitte nimm Kontakt zu mir auf. Du kannst dazu gerne das untenstehende Formular verwenden, es kommt auf jeden Fall bei mir an!

Ich hoffe, du hast mich damals als ehrlich-motivierten Menschen erlebt - derselbe bin ich immer noch!

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