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  • Warum mir “Heilung” zu wenig ist
April 10, 2022

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Wenn du mir schon eine Weile folgst, hast du vielleicht gemerkt, dass ich mir hier und da schwer tue, von “Heilung” zu sprechen. Das liegt nicht etwa daran, dass ich eine Heilung nicht für möglich halte – es ist mir schlicht zu wenig!!!

In der Trauma-Therapie spricht man von einem Heilungsprozess, wenn man beginnt, seine Vergangenheit zu “integrieren”. Das ist eine sehr schöne Beschreibung für einen wichtigen Prozess. ABER:

Als ich mich entschlossen hatte, etwas gegen mein Religiöses Trauma (Angst, Unsicherheit, Ohnmacht, Scham, Wut, …) zu unternehmen, hatte ich überhaupt nicht an einen “Heilungs”-Prozess gedacht. Aber ich hatte verschiedene, teils nur vage Vorstellungen, wie mein Leben aussehen sollte. Ich hätte es damals nicht mit diesen Worten zusammenfassen können – heute würde ich es in etwa so umschreiben:

  • meine Vergangenheit sollte mir wertvoll werden – weil sie ja einen Großteil meines Lebens bedeutet
  • äußere Krisen sollten mich nicht mehr aus der Bahn werfen können (oder meine Vergangenheit wieder “aktivieren” können)
  • ich wollte zuversichtlich in die Zukunft schauen können – im Leben und auch im Tod (selbst wenn das jetzt etwas theatralisch klingen mag)
  • ich wollte einen neuen Sinn im Leben finden
  • und ich wollte glücklich sein

Und ich habe immer noch keinen zusammenfassenden Begriff dafür gefunden – schade eigentlich, denn ich mag meine Wünsche. Und ich sehe immer mehr, dass neue Ziele in meinem Leben immer gleich zu mehreren dieser allgemeinen Wünsche passen.

 

In will in den kommenden Beiträgen ein wenig über Themenbereiche schreiben, die sich mit diesem Weg beschäftigen, um mit einem Religiösem Trauma zu einem – sagen wir mal “tollen Leben” zu gelangen.

Und das werden die nächsten Themen:

  • Schon mal sowas gehört wie “Ich will dir wirklich Mut machen, einen Therapeuten aufzusuchen”?
    Wenn ja: wie ging es dir dabei?
  • Heilt Zeit auch die Wunden bei einem religiösem Trauma?
  • Wie gehe ich mit Christen um, die sich wieder einmischen wollen?

Und jetzt kommst DU ins Spiel:

Hast du weitere Punkte oder Fragen, die zu dieser kleinen Reihe passen?
Oder was ist für dich das Besondere bei der Heilung eines religiösen Traumas?
Schreib mir das gerne einfach als Antwort auf diese Mail, dann werde ich versuchen, das in die nächsten Beiträge zu integrieren…

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