fbpx
Ich möchte gerne von dem Film „A Beautiful Mind“ erzählen, in dem ich so viele Parallelen zu unserer „Problematik“ finde, warum wir uns so schwer tun, unsere „innere Stimme“ Gott oder einfach mir selbst zuzuordnen – und was uns dabei helfen kann, einen „Ausweg“ zu finden:

 

In dem Film wird von John Forbes Nash erzählt, einem hochintelligenten Ausnahmemathematiker, der in einer Scheinwelt fiktive Personen sieht, mit denen er immer wieder zusammenlebt und von ihnen sogar Regierungs-Aufträge annimmt. Und eine dieser fiktiven Personen ist eben auch ein Kind namens „Marcee“, das John sehr ins Herz schließt.

Im Laufe der Zeit versteht er, dass diese Personen wohl nicht real sind, und da er keine herkömmliche Behandlung mit Medikamenten will, plant er, sich selber aus dieser Misere zu „befreien“. Das Problem ist: sobald er die Personen wieder sieht, kann er nicht mehr zwischen Realität und Fiktion unterscheiden, da die Argumente der fiktiven Personen innerhalb dieser Scheinwelt so erstaunlich logisch sind. Einen Ausweg scheint es nicht zu geben (- es gibt so viele bemerkenswerte Parallelen zu Religiösen Ängsten …).

Die Szenerie spitzt sich zu: Immer mehr vernachlässigt John sein eigenes Leben und wird schließlich für seine Familie sogar eine Bedrohung.

Und genau in dieser Situation findet er einen Schlüssel für sein Problem: Er erkennt, dass seine Scheinwelt einen Logikfehler hat: „Marcee wird nicht größer“ . Das Kind ist über viele Jahre immer das gleiche kleine Kind geblieben.

 

Ich hatte viele Jahre ein ähnliches Problem wie John: Meine Scheinwelt (mein alter Glaube) konnte ja doch real sein. In sich waren diese Gedankenmuster immer noch nachvollziehbar für mich – und lösten meine Angstattacken aus! Und sehr lange war ich der Überzeugung, dass eine Lösung definitiv nicht möglich ist.

Irgendwann bin ich aber auf ganz ähnliche Logik-Fehler in meinen Gedanken-Mustern gekommen – und es würde mich wundern, wenn es bei Dir anders ist: Es sind immer die gleichen Muster. Sie ändern sich nicht!

Es sind immer die gleichen inneren Dialoge, die gleichen Bilder, die gleichen Ohrwürmer, immer die gleichen Szenen und immer das gleiche Ende.

Für mich war dies ein ähnlicher „Logik-Fehler“ wie bei John: Können meine Trigger und Ängste wirklich das Zeichen eines „allmächtigen Gottes“ oder eines „liebendenen Vaters“ sein, wenn es so gar keine Entwicklung gibt???

Macht das Sinn?

 

In der Zwischenzeit habe ich weitere Logikbrüche für mich gefunden (manche davon beschreibe ich hier unter der Kategorie „Gedankenspiele“ ) und ich höre von anderen „Betroffenen“, dass sie für sich ähnliches finden. Sie sind individuell, aber es lohnt sich, danach zu suchen. Ich habe es jedes mal gefeiert!

In diesen Coachingbriefen wird es immer wieder um diese Muster gehen, die wir im Kopf haben. Und auch, wie wir neue Muster „erstellen“ können – und dabei immer „ich“ bleiben.

 

In einer Schluss-Szene sagt John schmunzelnd, dass er immer noch seine fiktiven Freunde sieht, aber sie kommen nicht mehr an ihn heran – und er schafft es sogar, mit seinem „Handicap“ auf eine ganz individuelle Art humorvoll zu leben.

Diese Schlüsselszenen waren für mich der Anlass für die Namensgebung meiner Seite…

Mach aus Deinem Leben ein Meisterwerk,

Page [tcb_pagination_current_page] of [tcb_pagination_total_pages]