Gedankenspiele


Hinweis:

Diese Seite ist für Menschen gedacht, die sich kritisch mit Religion auseinandersetzen wollen, aber durch eigenes Nachdenken bisher nicht weitergekommen sind.

Ohne "Anreiz" bleibt unser Gehirn in den Denkmustern, die es gewohnt ist...


"Wenn es stimmt, dass man ca. 30 Impulse benötigt,
bis man eine Änderung im Leben vornimmt,
dann wünsche ich mir für dich, 
dass diese Gedankenspiele zu den letzten Impulsen zählen!"

Mein göttlicher kleiner Tinnitus

Seit ich bei der Bundeswehr eine Schießübung ohne Ohrenschützer hatte, höre ich es: das Pfeifen in einer sehr hohen Frequenz (= mein Tinnitus).

Der Arzt hat das untersucht, indem er mir verschiedene Töne vorgespielt hat. Der Ton, den ich dann nicht mehr gehört habe, ist exakt der Ton, den ich ständig höre – und das nun seit sehr vielen Jahren. Kurz gesagt, wird meinem Gehirn vorgegaukelt, da wäre dieser Ton, also höre ich ihn auch. Das ist nicht toll, aber auch nicht wirklich schlimm (vielleicht bin ich manchmal etwas empfindlich…).

Aber - was ist daran göttlich?

Nun: es ist die Kombination der folgenden beiden Eigenschaften:

  • ich höre ("erfahre" oder "erlebe") es deutlich und 
  • ich kann mich auf das Erlebte leider nicht verlassen

Mein Tinnitus spielt mir etwas vor, was nicht da ist. Und in einer Gegenüberstellung zu einem realen Ton werde ich keinen Unterschied erkennen.

Wir kennen viele solcher Beispiele. Manche optische Täuschungen z.B. machen uns richtig Spaß, gerade weil wir nicht einordnen können, was da passiert:

Dann versuchen wir, dagegen anzugehen - und es klappt nicht. Das ist zwar lustig, aber auch eine bittere Wahrheit: wir werden von unseren Sinnen getäuscht! Das, was in unserem Gehirn ankommt, ist eben nur eine Kombination von dem, was wirklich da ist und meiner Bewertung und Interpretation. Das meiste davon läuft automatisch ab, ohne dass ich einen Einfluss darauf habe. Und dann sehe, rieche, schmecke, höre oder fühle ich eben das, was bei diesem Mix herauskommt.

Meinen Tinnitus deute ich heute im Alltag nicht mehr als einen realen Ton, weil ich "gelernt" und mich daran gewöhnt habe. Es ist eben genau diese ganz bestimmte Frequenz, und ich weiß, dass das der Tinnitus ist. Ich könnte sogar durch rationale Überlegungen der Täuschung auf die Spur kommen, da der Ton nicht aus einer bestimmten Richtung kommt und daher etwas unlogisch ist.

Wenn sich mein Gehirn aber nun so leicht täuschen lässt: Kann es sein, dass es mir auch etwas vorgegaukelt hat, als ich meinte, Gott „erlebt“ zu haben? Dass ich lange Zeit etwas nur völlig falsch gedeutet habe?

Und kann (oder sollte) ich mit diesem „Erleben“ nicht genauso umgehen wie mit einem Tinnitus?

Neben unseren Sinnen haben wir auch noch unseren Verstand...

DENK NACH!


Rätsel: Was hat der Kaktus im Topf mit Gott in meinem Kopf zu tun?

OK, fangen wir an: Wo sind Parallelen?

  • In dem Bild wäre dann also der Topf unser Kopf und der Kaktus Gott. 
  • durch die Blüten wird der Kaktus optisch schöner. Ein Bild für gute Taten, die aus einem Glauben an Gott "wachsen"?
  • die Wurzeln sorgen für eine feste Verbindung - die Gemeinde?
  • Stacheln bedeuten, dass man sich wehtut, sobald man ihn anpackt
  • und, geht noch mehr? Was ist z.B. die Erde, ...?

Mein Gehirn ist sofort beschäftigt, weil es solche Spielchen mag...

Tatsache ist aber, ...

dass ich das Bild vollkommen willkürlich ausgesucht habe und es gar keine Verbindung gibt.
Ich hab nur Spaß gemacht… (Entschuldigung!)

ABER es ist dennoch interessant, dass so etwas funktioniert.

Die Fähigkeit, Zusammenhänge zu vermuten, gab uns in der Evolution einen Vorsprung. Und es ist mehr als eine reine Fähigkeit: Wir suchen förmlich nach Zusammenhängen! Und manchmal kommen dabei auch recht merkwürdige Konstrukte heraus - wenn wir Zusammenhänge suchen, die es einfach nicht gibt.


Ich will ein Beispiel geben: Da ist dieser Tag, der damit anfängt, dass ich beim Aufstehen stolpere und mir den Zeh anstoße. Ich knipse das Licht an und eine Glühbirne verabschiedet sich. Ich öffne den Kühlschrank und sehe, dass ich keine Milch eingekauft hab. Ich gehe aus dem Haus und es fängt an zu regnen. Später am Arbeitsplatz ärgert mich ein Kollege.Und irgendwo in dieser Geschichte hat mein Gehirn schon längst versucht, wieder einmal Zusammenhänge zu vermuten: Dass sich "heute der Kosmos gegen mich verschworen hat" - richtig?


Nun, das war jetzt kein wirklich schlimmes Beispiel. Nur was ist, wenn das gleiche auch bei viel wichtigeren Dingen passiert? Und ich merke es gar nicht?
Was, wenn sich mein Hirn auch beim Thema Religion und Glaube Zusammenhänge ausgedacht hat, die gar nicht existieren, aber eben kurzfristig logisch erschienen?


Auf diesen Seiten geht es darum, zu erkennen, dass unser Gehirn sehr anfällig für Religion ist, weil Religion Zusammenhänge herstellt, die in einer gewissen Weise logisch erscheinen. Innerhalb dieser Religion findet man Antworten. Und selbst da, wo es keine Antworten gibt, gibt es immer noch den pauschalen und "logischen" Ausweg: Es geht ja schließlich um Gott, den wir in seiner Größe nun mal nicht erfassen können...


Wenn du nun aber weiß, wie Dein Gehirn tickt und wofür es "anfällig" ist, kannst du deine Gedanken und Gefühle besser einordnen und bewerten. Eben mit dem Bewusstsein, dass du vielleicht nur auf einen Schein-Zusammenhang "reingefallen" bist, den dir dein Gehirn konstruiert hat.


Und dass das gerade wieder passiert, wenn du denkst, Gott gibt Dir ein "Zeichen", wenn ...

  • Du einen besonders schönen Sonnenstrahl in den Wolken siehst, als etwas in deinem Leben nicht rund läuft 
  • Dir beim Autofahren ein christlicher Aufkleber auffällt, als du gerade traurig bist
  • eine Kirchenglocke läutet, als du gerade über dein Leben nachdenkst

DENK NACH!


100 Milliarden!

Das könnte wohl so in etwa die Anzahl der Menschen sein, die bisher auf der Welt gelebt haben. Ich weiß nicht, ob diese Zahl stimmt - ein paar Milliarden mehr oder weniger sind hier aber auch egal.

Und jetzt ...

rechne mal die Anzahl der Menschen dagegen, von der du glaubst, dass sie das glauben, was du glaubst (bei religiösen Überzeugungen).

Was kommt dabei heraus? 30 Milliarden? 20 Milliarden?
Beim drüber Nachdenken werden es immer weniger, stimmt´s?

Wir leben in einer Generation und einem Land mit sehr vielen Christen - das war früher oder ist in anderen Ländern und Kontinenten anders.
Also doch eher 10 Milliarden?

Anders gefragt: Wie hoch ist der Prozentsatz Deiner Glaubensgemeinschaft in deiner Stadt/Deinem Dorf?
Weniger als 10%? Weniger als 1%?

Und nun steht im Neuen Testament der Bibel, dass alle anderen Menschen nicht in den "Rettungsplan" Gottes passen - mit allen Konsequenzen, die ebenfalls in der Bibel (s. unten) stehen: Also Hölle. Und nicht nur für kurze Zeit, sondern für ewig. Das ist für unser Gehirn nun gar nicht mehr vorstellbar, aber dagegen wären 100 Mrd. Jahre immer noch sehr, sehr wenig.

Ganz schön viel Schwund - und das, obwohl alles doch einmal gut angefangen hat...

Ich weiß, als Christ würde man diese Zahlen nehmen, um den Missionseifer anzukurbeln, damit eben mehr Menschen von der "Liebe Gottes erfahren", "gerettet werden", ....

Aber ich lade ein, einen Schritt zur Seite zu machen, die Dinge von einer anderen Seite zu betrachten. Die Frage zuzulassen, ob das in irgend einer erdenklichen Weise Sinn ergibt.
Oder anders gefragt: Wenn du Gott wärst, würdest du genauso handeln? Mit deinen Kindern? Oder auch nur mit deinen Haustieren?

DENK NACH!


Und was hat das mit einem
blauen Elefanten zu tun???

Kennst du das lustige Gedankenspiel, konzentriert NICHT an einen blauen Elefanten zu denken?
Versuch es mal – richtig ernsthaft - mit ganzer Energie!

Es geht nicht...
Das liegt daran, dass unser Gehirn eben nicht NICHT an etwas denken kann.

Nun - mit einem Trick geht´s doch:

Denke an eine neongelbe Giraffe mit roten Sternen und grünen Ohren, die auf Rädern steht - und zähl mal die Halsringe!

Und? Hast du gerade an den blauen Elefanten gedacht?
Es geht also (zumindest kurzfristig), man muss sich nur was einfallen lassen.

Wir reden auf diesen Seiten darüber, wie Du religiöse Bilder und Gedanken (und die damit verbundenen Ängste vor Tod und dem danach) aus Deinem Kopf  bekommen kannst. Was Du also tun kannst, wenn Dich ein Gedanke oder eine Angst "überfällt" und Du wie in einem Gedanken-Karussell gefangen bist.
Da wir nicht NICHT an etwas denken können, brauchen wir kraftvolle Methoden, um zunächst die gewohnten Denk-Muster zu unterbrechen.

So einfach wie in diesem Spiel ist es bei unserem Thema zwar nicht, da komplexe und über viele Jahre eintrainierte Abläufe zugrunde liegen, aber das Spiel beschreibt die grundlegende Vorgehensweise für einen ersten Schritt.

Konkret sind aber 2 Methoden notwendig:

  • kurzfristige: was tun, wenn du in einem Gedanken-Karussel "gefangen" bist (z.B. durch einen "Ohrwurm" oder einem Ereignis, einer Begegnung, …), und du diesem schutzlos ausgeliefert bist. Es gibt eine ganze Reihe sinnvoller Methoden, die sehr gut funktionieren. Man spricht hier von Musterunterbrechern 
  • langfristige: wie machst du weiter, wenn du dich kurzfristig abgelenkt hast, und wie kannst du dauerhaft neue Gedanken-Folgen konstruieren?
    Dieser Punkt ist elementar wichtig, da eine Ablenkung immer nur kurz anhält und die nächste Angstattacke verlässlich zurückkommen würde!

Beide Methoden musst du trainieren - und es ist sinnvoll, das strukturiert über einen längeren Zeitraum zu tun. Ich biete dazu meinen Kurs an.

Warum ich dazu etwas sagen kann: ich war viele Jahre glücklicher und überzeugter Pastor und hab die “Schritte heraus” alle selbständig durchlebt  – aber ich habe weit über 10 Jahre dafür gebraucht.

Das brauchst du nicht!

* * *

Auch das steht in der Bibel:


Anmerkung 1: Ich lade dazu ein, die nachfolgenden Aussagen der Bibeltexte im Zusammenhang zu lesen. Das ist z.B. auf https://www.bibleserver.com/ möglich.

Anmerkung 2: Natürlich war das damals eine andere Zeit, eine andere Kultur, ein anderes …
Aber: Sollte die einzige schriftliche Botschaft von Gott nicht Anweisungen oder Hilfen für ein menschlicheres Miteinander enthalten – und zwar von Anfang an?

Anmerkung 3Ich bin dankbar, dass ich in einer Zeit lebe, in der sich die Menschheit weiterentwickelt hat (und Inhalte mit ähnlichen Äußerungen in anderen Medien mit einer entsprechenden FSK-Klassifizierung kennzeichnet).

Was macht nun mehr Sinn?

  • Dass diese Texte wirklich von einem Gott gegeben wurden, um uns Menschen eine allein-gültige, göttliche und ewige Wahrheit mitzugeben? Also die Essenz seiner unfassbar großen Weisheit? 
  • Oder dass sie eben von Menschen geschrieben wurden, die einfach festgehalten haben, wie Sie zu diesem Zeitpunkt Ihre Umwelt und Ihr persönliches Erleben interpretierten?

DENK NACH!

Das "andere" Leben nach dem Tod
(laut Neuem Testament!)

Hölle, ewige Verdammnis, Strafe Gottes, ...:
  • Matthäus 5,22: Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Du Nichtsnutz!, der ist des Hohen Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr!, der ist des höllischen Feuers schuldig.
  • Matthäus 13, 41-42: Der Menschensohn wird seine Engel aussenden und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben, und werden sie in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen.
  • Matthäus 25, 40-41: Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist.
  • Lukas 16, 22-24: ... Auch der Reiche starb und wurde begraben. In der Unterwelt, wo er qualvolle Schmerzen litt, blickte er auf und sah von weitem Abraham, und Lazarus in seinem Schoß. Da rief er: Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir und schick Lazarus zu mir; er soll wenigstens die Spitze seines Fingers ins Wasser tauchen und mir die Zunge kühlen, denn ich leide große Qual in diesem Feuer.
  • Galater 5, 19-21 „Offenbar aber sind die Werke des Fleisches; es sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Zornausbrüche, Selbstsüchte-leien, Zwistigkeiten, Parteiungen, Neidereien, Trinkgelage, Völlereien und dergleichen. Von diesen sage ich euch im Voraus, so wie ich vorhersagte, dass die, die so etwas tun, das Reich Gottes nicht erben werden.
  • 2. Petrus 2,4 Denn Gott hat selbst die Engel, die gesündigt haben, nicht verschont, sondern hat sie mit Ketten der Finsternis in die Hölle gestoßen und übergeben, damit sie zum Gericht aufbewahrt werden
  • Offenbarung 20, 10 „Und der Teufel, der sie verführte, wurde geworfen in den Pfuhl von Feuer und Schwefel, wo auch das Tier und der falsche Prophet waren; und sie werden gequält werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit…. (12)  Und ich sah die Toten, Groß und Klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken. (15) Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl“.

Strafen Gottes: Steinigungen, Verbrennen und andere Todesstrafen 

Steinigungen (auch von Kindern!) als Urteil Gottes:
  • 3. Mose 20,27: Wenn ein Mann oder eine Frau Totengeister beschwören oder wahrsagen kann, so sollen sie des Todes sterben; man soll sie steinigen; ihre Blutschuld komme über sie.
  • 3. Mose 24,14: Es ging aber der Sohn einer israelitischen Frau und eines ägyptischen Mannes mitten unter die Israeliten und der Sohn der Israelitin zankte sich im Lager mit einem israelitischen Mann und lästerte den Namen und fluchte. Da brachten sie ihn zu Mose – seine Mutter aber hieß Schelomit, eine Tochter Dibris vom Stamm Dan – und legten ihn gefangen, bis ihnen klare Antwort würde durch den Mund des HERRN. Und der HERR redete mit Mose und sprach: Führe den Flucher hinaus vor das Lager und lass alle, die es gehört haben, ihre Hände auf sein Haupt legen und lass die ganze Gemeinde ihn steinigen
  • 4.Mose 15,32: Als nun die Israeliten in der Wüste waren, fanden sie einen Mann, der Holz auflas am Sabbattag. Und die ihn dabei gefunden hatten, wie er Holz auflas, brachten ihn zu Mose und Aaron und vor die ganze Gemeinde. Und sie legten ihn gefangen, denn es war nicht klar bestimmt, was man mit ihm tun sollte. Der HERR aber sprach zu Mose: Der Mann soll des Todes sterben; die ganze Gemeinde soll ihn steinigen draußen vor dem Lager. Da führte die ganze Gemeinde ihn hinaus vor das Lager und steinigte ihn, sodass er starb, wie der HERR dem Mose geboten hatte.
  • 5 Mose 13,11: Du sollst ihn zu Tode steinigen, denn er hat dich abbringen wollen von dem HERRN, deinem Gott, der dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt hat
  • 5.Mose 21,18: Wenn jemand einen widerspenstigen und ungehorsamen Sohn hat, der der Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und auch, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will, und wenn ihn Vater und Mutter ergreifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu dem Tor des Ortes und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist widerspenstig und ungehorsam und gehorcht unserer Stimme nicht und ist ein Prasser und Trunkenbold, dann sollen ihn steinigen alle Leute seiner Stadt, dass er sterbe, und du sollst so das Böse aus deiner Mitte wegtun, dass ganz Israel aufhorche und sich fürchte.
  • 5.Mose 22,13: Wenn jemand eine Frau heiratet, zu ihr eingeht und ihrer überdrüssig wird und legt ihr etwas Schändliches zur Last und bringt ein böses Gerücht über sie auf und spricht: Diese Frau hab ich geheiratet, und als ich zu ihr ging, fand ich sie nicht als Jungfrau, so sollen Vater und Mutter der jungen Frau die Zeichen ihrer Jungfräulichkeit nehmen und vor die Ältesten der Stadt im Tor bringen. Und der Vater der jungen Frau soll zu den Ältesten sagen: Ich habe diesem Mann meine Tochter zur Frau gegeben; nun ist er ihrer überdrüssig geworden und legt ihr Schändliches zur Last und spricht: Ich habe deine Tochter nicht als Jungfrau gefunden. Hier aber sind die Zeichen der Jungfräulichkeit meiner Tochter. Und sie sollen die Decke vor den Ältesten der Stadt ausbreiten. Und die Ältesten der Stadt sollen den Mann nehmen und züchtigen und ihm eine Buße von hundert Silberstücken auferlegen und sie ihrem Vater geben, weil der Mann über eine Jungfrau in Israel ein böses Gerücht aufgebracht hat. Und er soll sie als Frau behalten und darf sie sein Leben lang nicht entlassen. Ist’s aber die Wahrheit, dass sie nicht mehr Jungfrau war, so soll man sie heraus vor die Tür des Hauses ihres Vaters führen, und die Leute der Stadt sollen sie zu Tode steinigen, weil sie eine Schandtat in Israel begangen und in ihres Vaters Hause Hurerei getrieben hat; so sollst du das Böse aus deiner Mitte wegtun
Kinder sollen von wilden Tieren aufgefressen werden als Strafe Gottes:
  • 3.Mose 26,21f: Und wenn ihr mir zuwiderhandelt und mich nicht hören wollt, so will ich euch noch weiter schlagen, siebenfältig, um eurer Sünden willen. Und ich will wilde Tiere unter euch senden, die sollen eure Kinder fressen und euer Vieh zerreißen und euch vermindern, und eure Straßen sollen verlassen sein.
Verbrennen als Strafe Gottes:
  • 3. Mose 20, 14:
    Wenn jemand eine Frau nimmt und ihre Mutter dazu, der hat eine Schandtat begangen; man soll ihn mit Feuer verbrennen und die beiden Frauen auch, damit keine Schandtat unter euch sei.
Tod für homosexuelle Paare:
  • 3. Mose 20, 13:
    Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen.
Weitere Todesstrafen als Urteile Gottes:
  • 2.Mose 21,16f Wer Vater oder Mutter schlägt, der soll des Todes sterben. Wer Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben.
  • 3 Mose 24,16 Wer des HERRN Namen lästert, der soll des Todes sterben; die ganze Gemeinde soll ihn steinigen. Ob Fremdling oder Einheimischer, wer den Namen lästert, soll sterben.
  • 5.Mose 22,22 Wenn jemand dabei ergriffen wird, dass er bei einer Frau schläft, die einen Ehemann hat, so sollen sie beide sterben, der Mann und die Frau, bei der er geschlafen hat; so sollst du das Böse aus Israel wegtun.
  • 1. Samuel 15,33 „Aber Samuel sagte: Wie dein Schwert Frauen kinderlos gemacht hat, so sei auch deine Mutter kinderlos unter den Frauen! Und Samuel hieb Agag in Stücke vor dem HERRN in Gilgal“.
  • Hesekiel 23,46 Denn so spricht Gott der HERR: Man berufe eine Versammlung gegen sie ein und gebe sie als Raub und Beute preis, dass die Leute sie steinigen und mit ihren Schwertern erstechen und ihre Söhne und Töchter umbringen und ihre Häuser mit Feuer verbrennen. So will ich der Unzucht im Lande ein Ende machen, dass alle Frauen sich warnen lassen und nicht nach solcher Unzucht tun
  • Weitere "Strafbestimmungen" aus 3. Mose 20:1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Sage zu den Israeliten: Wer unter den Israeliten oder den Fremdlingen in Israel eins seiner Kinder dem Moloch gibt, der soll des Todes sterben; das Volk des Landes soll ihn steinigen. 3 Und ich will mein Antlitz kehren gegen einen solchen Menschen und will ihn aus seinem Volk ausrotten, weil er dem Moloch eins seiner Kinder gegeben und mein Heiligtum unrein gemacht und meinen heiligen Namen entheiligt hat. 4 Und wenn das Volk des Landes bei dem Menschen durch die Finger sehen würde, der eins seiner Kinder dem Moloch gegeben hat, dass es ihn nicht tötet, 5 so will doch ich mein Antlitz gegen diesen Menschen kehren und gegen sein Geschlecht und will ihn und alle, die wie er dem Moloch nachhuren, aus ihrem Volk ausrotten. 6 Wenn sich jemand den Totenbeschwörern und Wahrsagern zuwendet, so will ich mein Antlitz gegen ihn kehren und will ihn aus seinem Volk ausrotten. 7 Darum heiligt euch und seid heilig; denn ich bin der HERR, euer Gott. 8 Und haltet meine Satzungen und tut sie; ich bin der HERR, der euch heiligt. 9 Wer seinem Vater oder seiner Mutter flucht, der soll des Todes sterben. Seine Blutschuld komme über ihn, weil er seinem Vater oder seiner Mutter geflucht hat. 10 Wenn jemand die Ehe bricht mit der Frau seines Nächsten, so sollen beide des Todes sterben, Ehebrecher und Ehebrecherin, weil er mit der Frau seines Nächsten die Ehe gebrochen hat. 11 Wenn jemand bei der Frau seines Vaters schläft, hat er die Scham seines Vaters entblößt; beide sollen des Todes sterben; ihre Blutschuld komme über sie. 12 Wenn jemand bei seiner Schwiegertochter schläft, so sollen sie beide des Todes sterben, denn sie haben einen schändlichen Frevel begangen; ihre Blutschuld komme über sie. 13 Wenn jemand bei einem Manne schläft wie bei einer Frau, so haben sie beide getan, was ein Gräuel ist, und sollen des Todes sterben; ihre Blutschuld komme über sie. 14 Wenn jemand eine Frau nimmt und ihre Mutter dazu, der hat eine Schandtat begangen; man soll ihn mit Feuer verbrennen und die beiden Frauen auch, damit keine Schandtat unter euch sei. 15 Wenn jemand bei einem Tiere liegt, der soll des Todes sterben und auch das Tier soll man töten. 16 Wenn eine Frau sich irgendeinem Tier naht, dass es sie begattet, so sollst du sie töten und das Tier auch. Des Todes sollen sie sterben; ihre Blutschuld komme über sie. 17 Wenn jemand seine Schwester nimmt, seines Vaters Tochter oder seiner Mutter Tochter, und er sieht ihre Scham und sie sieht seine Scham, so ist das Blutschande; sie sollen ausgerottet werden vor den Leuten ihres Volks. Er hat die Scham seiner Schwester entblößt; er soll seine Schuld tragen. 18 Wenn ein Mann bei einer Frau schläft zur Zeit ihrer Tage und ihre Scham aufdeckt, hat er die Quelle ihres Blutes entblößt und sie hat die Quelle ihres Blutes entblößt; sie sollen beide aus ihrem Volk ausgerottet werden. 19 Die Scham der Schwester deiner Mutter und der Schwester deines Vaters sollst du nicht entblößen. Wer das tut, schändet seine Blutsverwandte; sie sollen ihre Schuld tragen. 20 Wenn jemand bei der Frau seines Oheims schläft, der hat die Scham seines Oheims entblößt. Sie sollen ihre Schuld tragen; ohne Kinder sollen sie sterben. 21 Wenn jemand die Frau seines Bruders nimmt, so ist das eine schändliche Tat. Sie sollen ohne Kinder sein, denn er hat damit die Scham seines Bruders entblößt. 22 So haltet nun alle meine Satzungen und meine Rechte und tut danach, auf dass euch nicht das Land ausspeie, in das ich euch führen will, damit ihr darin wohnt. 23 Und wandelt nicht in den Satzungen des Volkes, das ich vor euch her vertreiben werde. Denn das alles haben sie getan, und ich ekelte mich vor ihnen. 24 Euch aber sagte ich: Ihr Land soll euch zufallen; und ich will es euch zum Erbe geben, ein Land, darin Milch und Honig fließt. Ich bin der HERR, euer Gott, der euch von den Völkern abgesondert hat, 25 dass ihr auch absondern sollt das reine Vieh vom unreinen und die unreinen Vögel von den reinen und euch nicht unrein macht an Vieh, an Vögeln und an allem, was auf Erden kriecht, das ich abgesondert habe, dass es euch unrein sei. 26 Darum sollt ihr mir heilig sein; denn ich, der HERR, bin heilig, ich habe euch abgesondert von den Völkern, dass ihr mein wäret. 27 Wenn ein Mann oder eine Frau Totengeister beschwören oder wahrsagen kann, so sollen sie des Todes sterben; man soll sie steinigen; ihre Blutschuld komme über sie.

Gottes Haltung zu Krieg, Gewalt, Rache, Sklaverei, …

Gottes Grausamkeit im Krieg:
  • 4.Mose 31,17 So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die schon einen Mann erkannt und bei ihm gelegen haben; aber alle Mädchen, die noch nicht bei einem Mann gelegen haben, die lasst für euch leben.
  • Josua 6, 20 – 21 „Da erhob das Volk das Kriegsgeschrei, und sie stießen in die Hörner. Und es geschah, als das Volk den Schall der Hörner hörte, da erhob das Volk ein großes Kriegsgeschrei. Da stürzte die Mauer in sich zusammen, und das Volk stieg in die Stadt, ein jeder gerade vor sich hin, und sie nahmen die Stadt ein. Und sie vollstreckten den Bann an allem, was in der Stadt war, an Mann und Frau, an Alt und Jung, an Rind, Schaf und Esel, mit der Schärfe des Schwertes“.
Rache und Zorn Gottes:
  • 2. Mose 34, 6 – 7: „Und der HERR ging vor seinem Angesicht vorüber und rief: Jahwe, Jahwe, Gott, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und reich an Gnade und Treue, der Gnade bewahrt an Tausenden von Generationen, der Schuld, Vergehen und Sünde vergibt, aber keineswegs ungestraft lässt, sondern die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern und Kindeskindern, an der dritten und vierten Generation.“
  • Josua 11, 20 So geschah es von dem HERRN, dass ihr Herz verstockt wurde, im Kampf Israel zu begegnen, damit sie mit dem Bann geschlagen würden und ihnen keine Gnade widerführe, sondern sie vertilgt würden, wie der HERR dem Mose geboten hatte
  • Nahum 1, 2 Der HERR ist ein eifernder Gott und ein Rächer, ja, ein Rächer ist der HERR und zornig. Der HERR ist ein Rächer an seinen Widersachern; er vergisst es seinen Feinden nicht
  • Johannes 12, 40 Er hat ihre Augen verblendet und ihr Herz verstockt, dass sie mit den Augen nicht sehen noch mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich ihnen helfe.
  • Römer 12, 19 Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben (5. Mose 32,35): »Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr
  • 2. Thessalonicher 2, 11 Und darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, dass sie der Lüge glauben, auf dass gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit
  • Hebräer 10, 28-31 Wenn jemand das Gesetz des Mose missachtet, muss er sterben ohne Erbarmen auf zwei oder drei Zeugen hin. Eine wie viel härtere Strafe, meint ihr, wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen tritt und das Blut des Bundes für unrein hält, durch das er doch geheiligt wurde, und den Geist der Gnade schmäht? Denn wir kennen den, der gesagt hat (5. Mose 32,35-36): »Die Rache ist mein, ich will vergelten«, und wiederum: »Der Herr wird sein Volk richten.«  Schrecklich ist’s, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.
Gottes Haltung zur Sklaverei:
  • 2.Mose 21,20f Wenn jemand seinen Sklaven oder seine Sklavin schlägt mit einem Stock, dass sie unter seinen Händen sterben, muss er bestraft werden. Bleiben sie aber einen oder zwei Tage am Leben, so soll er nicht bestraft werden; denn es ist sein Geld.
  • 3.Mose 25,44 Willst du aber Sklaven und Sklavinnen haben, so sollst du sie kaufen von den Völkern, die um euch her sind, und auch von den Beisassen, die als Fremdlinge unter euch wohnen, und von ihren Nachkommen, die sie bei euch in eurem Lande zeugen. Die mögt ihr zu eigen haben und sollt sie vererben euren Kindern zum Eigentum; für immer könnt ihr sie als Sklaven arbeiten lassen
Gottes Haltung zu Kranken und Behinderten:
  • 3. Mose 21, 16-23: Der Herr sprach zu Mose: Sag zu Aaron: Keiner deiner Nachkommen, auch in den kommenden Generationen, der ein Gebrechen hat, darf herantreten, um die Speise seines Gottes darzubringen. Denn keiner mit einem Gebrechen darf herantreten: kein Blinder oder Lahmer, kein im Gesicht oder am Körper Entstellter, kein Mann, der einen gebrochenen Fuß oder eine gebrochene Hand hat, keiner mit Buckel, Muskelschwund, Augenstar, Krätze, Flechte oder Hodenquetschung. Keiner der Nachkommen Aarons, des Priesters, darf herantreten, um die Feueropfer des Herrn darzubringen, wenn er ein Gebrechen hat. Er hat ein Gebrechen, er darf nicht herantreten, um die Speise seines Gottes darzubringen. Doch darf er von der Speise seines Gottes, von den hochheiligen und heiligen Dingen, essen, aber nicht zum Vorhang kommen und sich nicht dem Altar nähern; denn er hat ein Gebrechen und darf meine heiligen Gegenstände nicht entweihen; denn ich bin der Herr, der sie geheiligt hat.



Frauen & Erziehung

Frauen:
  • 3.Mose 15,19 Wenn eine Frau ihren Blutfluss hat, so soll sie sieben Tage für unrein gelten. Wer sie anrührt, der wird unrein bis zum Abend.
  • 4. Mose 31, 17-18: „Nun bringt alle männlichen Kinder um und ebenso alle Frauen, die schon einen Mann erkannt und mit einem Mann geschlafen haben. Aber alle weiblichen Kinder und die Frauen, die noch nicht mit einem Mann geschlafen haben, lasst für euch am Leben!“  
  • 5. Mose 21, 10-14: Wenn du zum Kampf gegen deine Feinde ausziehst und der Herr, dein Gott, sie alle in deine Gewalt gibt, wenn du dabei Gefangene machst und unter den Gefangenen eine Frau von schöner Gestalt erblickst, wenn sie dein Herz gewinnt und du sie heiraten möchtest, dann sollst du sie in dein Haus bringen und sie soll sich den Kopf scheren, ihre Nägel kürzen und die Gefangenenkleidung ablegen. Sie soll in deinem Haus wohnen und einen Monat ihren Vater und ihre Mutter beweinen. Danach darfst du mit ihr Verkehr haben, du darfst ihr Mann werden und sie deine Frau. Wenn sie dir aber nicht mehr gefällt, darfst du sie entlassen, und sie darf tun, was sie will. Auf keinen Fall darfst du sie für Silber verkaufen. Auch darfst du sie nicht als Sklavin kennzeichnen. Denn du hast sie dir gefügig gemacht.
  • 1. Korinther 11, 5:„Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, denn er ist Gottes Bild und Abglanz; die Frau aber ist des Mannes Abglanz.
  • 1. Korinther 11, 8-9: Denn der Mann stammt nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann. Der Mann wurde auch nicht für die Frau geschaffen, sondern die Frau für den Mann.
  • 1. Korinther 14, 33-35 „Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens. Wie es in allen Gemeinden der Heiligen ist, sollen die Frauen in den Gemeinden schweigen, denn es wird ihnen nicht erlaubt, zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt. Wenn sie aber etwas lernen wollen, so sollen sie daheim ihre eigenen Männer fragen; denn es ist schändlich für eine Frau, in der Gemeinde zu reden“.
  • 1. Timotheus 2, 11-15: Eine Frau soll sich still und in aller Unterordnung belehren lassen. Dass eine Frau lehrt, erlaube ich nicht, auch nicht, dass sie über ihren Mann herrscht; sie soll sich still verhalten. Denn zuerst wurde Adam erschaffen, danach Eva. Und nicht Adam wurde verführt, sondern die Frau ließ sich verführen und übertrat das Gebot. Sie wird aber dadurch gerettet werden, dass sie Kinder zur Welt bringt, wenn sie in Glaube, Liebe und Heiligkeit ein besonnenes Leben führt.
  • Titus 2, 3-5: Ebenso seien die älteren Frauen würdevoll in ihrem Verhalten, nicht verleumderisch und nicht trunksüchtig; sie müssen fähig sein, das Gute zu lehren, damit sie die jungen Frauen dazu anhalten können, ihre Männer und Kinder zu lieben, besonnen zu sein, ehrbar, häuslich, gütig und ihren Männern gehorsam, damit das Wort Gottes nicht in Verruf kommt.«
  • 1. Petrus 3, 1-2: Ebenso sollt ihr Frauen euch euren Männern unterordnen, damit auch sie, falls sie dem Wort (des Evangeliums) nicht gehorchen, durch das Leben ihrer Frauen ohne Worte gewonnen werden, wenn sie sehen, wie ehrfürchtig und rein Ihr lebt.
Erziehung:
  • 5. Mose 21, 18-21: Wenn ein Mann einen störrischen und widerspenstigen Sohn hat, der nicht auf die Stimme seines Vaters und seiner Mutter hört, und wenn sie ihn züchtigen und er trotzdem nicht auf sie hört, dann sollen Vater und Mutter ihn packen, vor die Ältesten der Stadt und die Torversammlung des Ortes führen und zu den Ältesten der Stadt sagen: Unser Sohn ist störrisch und widerspenstig, er hört nicht auf unsere Stimme, er ist ein Verschwender und Trinker. Dann sollen alle Männer der Stadt ihn steinigen und er soll sterben. Du sollst das Böse aus deiner Mitte wegschaffen. …
  • Psalm 137, 8 „Tochter Babel, du Verwüsterin! Glücklich, der dir vergilt dein Tun, das du uns angetan hast. Glücklich, der deine Kinder ergreift und sie am Felsen zerschmettert!
  • Sprüche  13, 24: Wer die Rute spart, hasst seinen Sohn, wer ihn liebt, nimmt ihn früh in Zucht.
  • Sprüche 19, 18: Züchtige deinen Sohn, solange noch Hoffnung ist, doch lass dich nicht hinreißen, ihn zu töten.
  • Sprüche 20, 30: Blutige Striemen läutern den Bösen und Schläge die Kammern des Leibes.
  • Sprüche 22; 15: Steckt Torheit im Herzen des Knaben, die Rute der Zucht vertreibt sie daraus.
  • Sprüche 23, 13 – 14: Erspar dem Knaben die Züchtigung nicht; wenn du ihn schlägst mit dem Stock, wird er nicht sterben. Du schlägst ihn mit dem Stock, bewahrst aber sein Leben vor der Unterwelt.
  • Sprüche 29, 15 Rute und Tadel gibt Weisheit; aber ein Knabe, sich selbst überlassen, macht seiner Mutter Schande.
  • Sprüche 29, 17 Züchtige deinen Sohn, so wird er dir Freude machen und deine Seele erquicken.
  • Hebräer 12, 4-11: Mein Sohn, verachte nicht die Zucht des Herrn, verzage nicht, wenn er dich zurechtweist. Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er; er schlägt mit der Rute jeden Sohn, den er gern hat. Haltet aus, wenn ihr gezüchtigt werdet. Gott behandelt euch wie Söhne. Denn wo ist ein Sohn, den sein Vater nicht züchtigt? Würdet ihr nicht gezüchtigt, wie es doch allen bisher ergangen ist, dann wäret ihr nicht wirklich seine Kinder, ihr wäret nicht seine Söhne. Ferner: An unseren leiblichen Vätern hatten wir harte Erzieher und wir achteten sie. Sollen wir uns dann nicht erst recht dem Vater der Geister unterwerfen und so das Leben haben? Jene haben uns für kurze Zeit nach ihrem Gutdünken in Zucht genommen; er aber tut es zu unserem Besten, damit wir Anteil an seiner Heiligkeit gewinnen. Jede Züchtigung scheint zwar für den Augenblick nicht Freude zu bringen, sondern Schmerz; später aber schenkt sie denen, die durch diese Schule gegangen sind, als Frucht den Frieden und die Gerechtigkeit.

Kuriositäten

Bis auf den letzten Spruch heute nur noch bedingt als Weisheiten zu betrachten:
  • Hesekiel 23,20 Wieder packte sie die Gier nach ihren früheren Liebhabern, deren Glied so groß war wie das eines Esels und die so brünstig waren wie ein Hengst.
  • Richter 19,29 Als er nun heimkam, nahm er ein Messer, fasste seine Nebenfrau und zerteilte sie Glied für Glied in zwölf Stücke und sandte sie in das ganze Gebiet Israels.
  • 5.Mose 25,11-12 Wenn zwei Männer in Streit geraten sind und die Frau des einen kommt ihrem bedrängten Mann zu Hilfe und packt den andern bei den Hoden, dann dürft ihr kein Mitleid mit ihr haben; ihr müsst ihr die Hand abhacken.
  • 5.Mose 14,7 Diese Tiere aber sollt ihr nicht essen unter denen, die wiederkäuen oder die gespaltene Klauen haben: das Kamel, den Hasen und den Klippdachs, die wiederkäuen, deren Klauen aber nicht ganz durchgespalten sind; darum sollen sie euch unrein sein.
  • 3.Mose 19,19 (...) Lege kein Kleid an, das aus zweierlei Faden gewebt ist.
  • 1.Samuel 18,27 Da machte sich David auf und zog hin mit seinen Männern und erschlug unter den Philistern zweihundert Mann. Und David brachte ihre Vorhäute dem König in voller Zahl, um des Königs Schwiegersohn zu werden. Da gab ihm Saul seine Tochter Michal zur Frau.
  • 1.Chronik 27,24 Joab, der Sohn der Zeruja, hatte mit der Zählung der Männer Israels angefangen, musste sie aber abbrechen, weil der Herr darüber zornig wurde und Israel strafte. Deshalb stehen die Zahlen nicht in der Chronik.
  • 2.Mose 35,2 (...) Am siebenten Tag (...) sei für euch Sabbat, ein Ruhetag, heilig dem HERRN. Wer an diesem Tag arbeitet, soll sterben.
  • 3.Mose 19,27 Ihr sollt euer Haar am Haupt nicht rundherum abschneiden noch euren Bart stutzen.
  • Sprüche 5,19 Die liebliche Hirschkuh und anmutige Gämse – ihre Brüste sollen dich berauschen jederzeit, in ihrer Liebe sollst du taumeln immerdar!
  • 2.Mose 4,25 Da nahm Zippora einen scharfen Stein und beschnitt ihrem Sohn die Vorhaut und berührte damit seine Scham und sprach: Du bist mir ein Blutbräutigam. 
  • Hesekiel 23,21 Ja, sie sehnte sich danach, wieder solche Schandtaten zu begehen wie in ihrer Jugend, als noch die Ägypter ihre jungen Brüste gestreichelt hatten. 
  • Hesekiel 16,26 Deine Nachbarn, die Ägypter mit dem großen Glied, waren deine besten Freunde; mit ihnen hast du gehurt, um mich zu kränken.
  • 2.Könige 2,23-24 Und er ging hinauf nach Bethel. Und als er den Weg hinanging, kamen kleine Knaben zur Stadt heraus und verspotteten ihn und sprachen zu ihm: Kahlkopf, komm herauf! Kahlkopf, komm herauf! Und er wandte sich um, und als er sie sah, verfluchte er sie im Namen des HERRN. Da kamen zwei Bären aus dem Walde und zerrissen zweiundvierzig von den Kindern.
  • Sprüche 31,6 Gebt Bier denen, die am Umkommen sind, und Wein den betrübten Seelen.