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Lass mich dir eine Geschichte erzählen:

In London gab es einen Landstreicher, der sich am Ufer der Themse für die Nacht einrichtete. Heute war ein schlechter Tag: Kaum eine Brotkruste hatte er zu essen bekommen. Im leichten Nieselregen zog er seinen zerschlissenen Mantel fester um sich und schlief ein.

Auf einmal hielt ein Rolls-Royce mit Chauffeur neben ihm. Eine schöne junge Dame stieg aus, weckte ihn und sagte zu ihm: „Du armer Mann, willst Du etwa die Nacht hier am Ufer verbringen?“ Darauf erwiderte der Landstreicher: „Ja, das muss ich wohl.“

Die Frau entgegnete: „Das werde ich nicht zulassen. Du kommst mit in mein Haus, und Du wirst dort bequem übernachten, nachdem Du gut zu Abend gegessen hast.“ Und sie bestand darauf, dass er einstieg.

Also fuhren sie aus London hinaus und kamen zu einer großen Villa in einem weiten Park. Als der Butler sie ins Haus führte, forderte die Dame ihn auf: „James, sorge bitte dafür, dass mein Gast ein gutes Zimmer bekommt und es ihm an nichts fehlt.“ James tat wie ihm geheißen.

Der Landstreicher räkelte sich behaglich in dem sauberen, frisch duftenden Bett, als es an seiner Tür klopfte. Herein kam die junge Frau, die sich nach seinem Wohl erkundigte: „Guter Mann, hast Du auch ausreichend zu essen bekommen?“ Darauf antwortete er: „In meinem ganzen Leben habe ich noch kein besseres Essen gehabt, meine Dame.“

Sie fragte: „Hast Du es auch warm genug?“ „Oh, ja, das ist ein schönes warmes Bett.“ Daraufhin sah sie ihm tief in die Augen und fragte: „Vielleicht brauchst Du ein bisschen Gesellschaft? Darf ich mich zu Dir legen?“ Der Landstreicher konnte sein Glück kaum fassen! Voller Erwartung machte er ihr ein wenig Platz im Bett und rutschte … in die Themse. Er hatte nur geträumt.

 

Die Moral von der Geschichte: Wenn wir etwas erreichen wollen, sind Träume gut. Aber irgendwann müssen wir aufwachen und auch etwas tun. Wir dürfen unser Leben nicht verschlafen; Träume allein sind zu wenig.

„Wir“ mit unserer religiösen Vergangenheit sind oft nicht besonders gut darin, wenn es um die Planung des eigenen Lebens geht, weil wir es schlicht nicht gelernt haben. Wir haben sehr lange ein Leben in dem Glauben geführt,

Mach aus deinem Leben ein Meisterwerk,

  • dass Gott über uns wacht und damit alle Dinge irgendwie zu unserem Besten dienen
  • dass die eigentlich wichtige Zukunft im Himmelreich liegt
  • dass meine persönlichen Ziele unbedeutend sind

Und vielleicht hat diese Lebenseinstellung dazu geführt, dass ich noch nie aktiv an meinem Leben, meiner Persönlichkeit oder meiner Zukunft gearbeitet habe.

In meinen Coachingbriefen will ich sehr häufig Verständnis für die Prozesse vermitteln, die sich in uns abspielen. Oft will ich Mut machen, konrete Dinge anzupacken. Immer wieder nehm ich dich einfach mit und erzähle ein wenig darüber, wie ich es gemacht habe – und hin und wieder will ich anstupsen, weil wir das manchmal auch brauchen.

Bevor du ins kalte Wasser rutscht: Nimm dein Leben in die Hand. Es ist so unfassbar wertvoll. Fang an, Selbstvertrauen aufzubauen. In kleinen Schritten. Immer wieder. Bis dieser „Muskel“ stärker wird und du damit arbeiten kannst. Wenn du selber noch kein „Geländer“ für diese Schritte gefunden hast, kannst du einfach mit den kleinen Aufgaben anfangen, die ich in diesen Coachingbriefen mitgebe.

Und vielleicht blätterst du noch einmal die vorherigen Briefe durch und entscheidest dich einfach für die eine oder andere Übung.

 

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