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Wenn wir von religiösen Angstattacken betroffen sind, haben wir EINEN großen Wunsch: Dass diese Ängste aufhören – Punkt.

Dieser Wunsch ist verständlich – und „falsch“. Und darum geht es in diesem Coachingbrief.

Verständlich ist dieser „direkte“ Wunsch, weil diese Ängste schrecklich sind und ich mir einfach ein Leben ohne sie herbeisehne. Andere haben sie ja auch nicht. Warum ich? Und warum hören sie nicht auf?
„Falsch“ ist er deswegen, weil mein Gehirn mit diesem Wunsch leider nichts anfangen kann. (Bei genauerer Betrachtung bewirkt der Wunsch sogar das Gegenteil: Es wird ja zunächst der Gegenstand visualisiert, den ich nicht mehr haben will: die Angst. Und schon greifen die Gedanken-Muster um diesen Gegenstand herum und verstärken die synaptischen Verbindungen in diesem Bereich sogar…).

Stell Dir vor, Du würdest einem Taxifahrer sagen „Ich will auf gar keinen Fall nach Berlin“ .
Und auf die Nachfrage, ob´s auch ein wenig genauer gehen könnte, sagst Du „Klar, ich will auf gar keinen Fall zum Brandenburger Tor“ .
Der Taxifahrer wüsste nicht, was er mit diesem Wunsch anfangen soll.

 

Und was sagt wohl Dein Gehirn, wenn Du ihm sagst, dass Du „keine Ängste mehr haben willst“ ? Oder genauer, „keine religiösen Ängste“ ?

 

Wenn mich meine Gedanken bisher in eine Angst geführt haben, bin ich gut beraten, wenn ich mich frage „Ja, und was will ich denn statt dessen denken?“ Und wenn ich diese Frage meinen Clienten stelle, schaue ich in der Regel in ein fragendes Gesicht…

Hier hilft der indirekte Nutzen! Das ist das, was sich ergeben würde, wenn ich keine Religiösen Ängste mehr hätte. Es geht dabei um eine Änderung der Blickrichtung. Das ist wie in einem Sumpf. Je mehr ich mich mit dem Problem unter mir beschäftige, desto tiefer versinke ich. Wenn ich mich dagegen mit der Umwelt ausserhalb des Sumpfes beschäftigen würde, würde ich den Ast über mir sehen, an dem ich mich herausziehen kann.

Um diesen indirekten Nutzen zu finden, kann ich mir folgende Fragen stellen:

  • Wie würde sich mein Leben konkret verändern, wenn ich endlich keine Religiösen Ängste mehr hätte?
  • Mit welchen Themen könnte ich mich dann beschäftigen, die mich begeistern und die mich in meiner physischen und psychischen Gesundheit, meiner Beziehung oder meinem Job einen richtig großen Schritt weiterbringen würden?
  • Welche Perspektiven würden sich daraus für mich ergeben?

Hier sind wir bei den Fragen, mit denen mein Gehirn etwas anfangen kann. Hier kann mein Gehirn beginnen, Bilder zu erstellen und sich anhand von diesen Bildern einen Weg dorhin suchen.

 

Wenn Du aus Deinen Religiösen Ängsten herauskommen willst, habe ich heute diesen einen Tipp für Dich: Erstell Dir eine Liste mit den indirekten Nutzen einer Angstbefreiung. Das kannst Du anhand der 3 oben gestellten Fragen tun. Und gerne können dabei Details auftauchen, die leicht unrealistisch sind.

Mach aus Deinem Leben ein Meisterwerk,

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