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Obelix hatte Glück: Bereits als Kind ist er in den Kessel mit dem Zaubertrank gefallen und wurde dadurch sein ganzes Leben lang stark.

Asterix hatte dieses Glück nicht: Er musste vor jeder Herausforderung erneut den Zaubertrank zu sich nehmen.

 

Ich fühle mich immer eher wie Asterix, der regelmäßig einen Zaubertrank braucht. Aber ich hatte auch ein wenig Glück, dass ich einige Zeit nach dem Bruch mit meinem Glauben überhaupt einen Trank gefunden hatte, der mich stärkte.

Irgendwann hatte ich kapiert, dass mein Glaube etwas war, was ich in meiner Kindheit einfach kritiklos „erlernt“ hatte, weil ich in diesem Glauben erzogen wurde – und dass ein Leben ohne Ängste auf dem gleichen Weg „erlernt“ werden kann. Und so hab ich angefangen, neue Gedanken zuzulassen. Immer wieder:

  • Ich wollte wissen, was anderen Menschen im Leben wichtig war und hab deren Lebensgeschichten gelesen.
  • Ich hab mich brennend dafür interessiert, was die Wissenschaft zu der inneren Stimme sagt, die ich bisher als die Stimme Gottes oder die Stimme des Teufels interpretierte. Oder was sie zum Thema Angst sagt, da ich längere Zeit noch der Meinung war, dass Gott mir (liebevoll) diese Angst schickt, damit ich zu ihm zurückkomme….
  • Ich wollte wissen, wie andere Menschen zum Sinn des Lebens stehen.
  • Ich hab angefangen, auch den Menschen eine Chance auf weise Gedanken zu geben, denen ich es vorher nicht zugetraut hätte (allein schon, weil sie reich waren).

Und ich fand immer mehr die Stellschrauben für einen klareren Verstand, der nicht mehr von einer Angst geprägt war.

Für diesen ersten Abschnitt in meinem neuen Leben wurden diese Berichte, Bücher und Unmengen an CD´s mein erster „Zaubertrank“, der mich motivierte, weiterzumachen. Und langsam baute sich ein neues Fundament auf.

 

Ich denke, ich bin heute immer noch Asterix, der seinen Zaubertrank braucht (und liebt). Heute ist es ein anderer als damals und ich finde ständig neue Zutaten, auch für neue Herausforderungen.

Und wenn ich jetzt zurückblicke, dann bin ich froh, dass ich in einem wesentlichen Punkt nicht Asterix bin, denn der wurde durch seinen Zaubertrank nicht permanent stärker 😉

 

Tipp 1: Wenn Du nicht gerade Obelix bist, den nix umhaut, dann such Dir einen Zaubertrank. Ich möchte diese Coachingbriefe so gestalten, dass sie ein wenig dazu beitragen können. Oder Du suchst Dir einen ganz eigenen Trank, der Dich stärker macht.

Tipp 2: Achte auf regelmäßigen Input und arbeite an Deinem individuellem Zaubertrank.

Tipp 3: Wundere Dich nicht, wenn Zutaten aus diesen Coachingbriefen manchmal etwas bitter schmecken. Wer weiß – vielleicht wirken gerade die besonders gut…

 

Mach aus Deinem Leben ein Meisterwerk,

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